
Zwischen 2000 und 2009 wurden 46 Journalisten ermordet, acht werden vermisst. Der Journalist Pedro Matías Arrazola wurde im Oktober 2008 entführt und gefoltert. Er setzt sich seit mehr als 20 Jahren kritisch mit der politischen Situation in Mexiko auseinander. Dies lässt den Verdacht entstehen, dass er aufgrund seiner unbequemen Berichterstattung eingeschüchtert werden sollte. Matías wurde bedroht, weil er die politischen und sozialen Verhältnisse seines Landes nicht nur gut kennt, sondern auch analysiert. In der Veranstaltung wird er über die politische und soziale Lage sowie über die Pressefreiheit in Mexiko berichten. Matías ist derzeit Stipendiat der Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte.
28.11.2009, 19:00h
EineWeltHaus
80336 München
Schwanthalerstr. 80
Veranstalter : Lateinamerika AK des Nord Süd Forums in Kooperation mit
dem Kulturreferat der LH München


